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UKSH gratuliert 42 Pflegefachleuten zum bestandenen Examen

[Mitglieder-Bericht 010/2023 - Kiel/Lübeck, 24. März 2023]

 

Am Campus Kiel durften 27 Absolventinnen und Absolventen ihre Examensurkunden entgegennehmen (Foto: SHIBB - Christian Lucks)
Am Campus Kiel durften 27 Absolventinnen und Absolventen ihre Examensurkunden entgegennehmen (Foto: SHIBB - Christian Lucks)


15 Absolventinnen und Absolventen feierten am Campus Lübeck ihr bestandenes Examen (Foto: UKSH)
15 Absolventinnen und Absolventen feierten am Campus Lübeck ihr bestandenes Examen (Foto: UKSH)

Dieser Ausbildungsjahrgang verdient besondere Aufmerksamkeit: 42 Absolventinnen und Absolventen der Pflegeausbildung am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) und der UKSH Akademie nahmen am Donnerstag und Freitag ihre Examensurkunden im Empfang – 27 am Campus Kiel und 15 am Campus Lübeck. Sie zählen bundesweit zu den ersten, die ihr Examen nach der neuen generalistischen Ausbildung absolviert haben. Und: Ihre Ausbildung startete im April 2020 – just zu Beginn der Corona-Pandemie.


„Wir können sehr stolz auf unsere Auszubildenden sein und wünschen allen einen gelungenen Berufsstart“, sagt Sabine Richter, Pflegedirektorin am Campus Kiel des UKSH, „gleichzeitig freuen wir uns sehr, fast alle von ihnen als neue Kolleginnen und Kollegen am UKSH begrüßen zu dürfen.“ Gaby Wulf, Pflegedirektorin am Campus Lübeck, ergänzt: „Unsere Absolventinnen und Absolventinnen erhalten selbstverständlich das Angebot eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses ohne Probezeit. Denn wir kennen unsere Azubis seit dem ersten Tag und wissen, dass sie eine hochwertige Pflegeausbildung erhalten haben. Dass fast 90 Prozent von ihnen am UKSH bleiben, ist ein gegenseitiger Vertrauensbeweis.“


Dabei war es ein Start unter erschwerten Bedingungen, denn der Ausbildungsbeginn im April 2020 fiel zusammen mit dem Beginn der Corona-Pandemie. Während andernorts Ausbildungen unterbrochen oder verschoben wurden, setzten das UKSH und die UKSH Akademie alle Hebel in Bewegung, um schnell Lösungen zu finden und den Unterricht auf Online-Formate umzustellen. Erstmalig fand der Begrüßungstag online statt und die Ausbildungsgruppen konnten sich erst Monate nach dem Ausbildungsbeginn im Präsenzunterricht treffen und persönlich kennenlernen. „Sowohl unsere Azubis als auch unsere Mitarbeitenden verdienen ein Riesenkompliment, denn sie haben die doppelte Herausforderung der neuen Ausbildungsordnung und der Pandemie großartig gemeistert“, sagt Anja Moderegger, Pädagogische Leitung der UKSH Akademie.


Im April 2020 startete der erste Ausbildungsgang im Rahmen des neuen Pflegeberufegesetzes (PflBG). Die Neuregelung bringt eine Reihe von Änderungen in der Ausbildung und Berufsausübung mit sich. Im Rahmen der neuen generalistischen Ausbildung wählen die Auszubildenden mit Ausbildungsbeginn eine Vertiefung, die im dritten Ausbildungsjahr absolviert wird. Es ist jedoch absehbar, dass die Generalistik insbesondere in der Kinderkrankenpflege zu einem Mangel an Fachkräften mit ausreichendem Spezialisierungsgrad führt, wie sie vor allem in der Universitätsmedizin benötigt werden. Wie groß das Problem ist, machte bereits die Corona-Pandemie deutlich. Bundesweit kam es in den vergangenen Monaten in den Kinderkliniken zu besorgniserregenden Engpässen in der Versorgung.


UKSH und die UKSH Akademie bemühen sich daher, diesem Mangel zu begegnen und bieten als eine der wenigen Einrichtungen in Deutschland auch weiterhin den Berufsabschluss als Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin bzw. Kinderkrankenpfleger an. Damit sollen Nachteile der Generalistik kompensiert werden, indem der hohe Spezialisierungsgrad und die profunden Fachkenntnisse von Pflegekräften in der Pädiatrie erhalten bleiben. Beide Einrichtungen setzten zugleich darauf, dass die Schwächen der derzeitigen Gesetzgebung korrigiert werden. Aufgrund des bundesweiten Notstandes in der Kindermedizin ist eine Überarbeitung des Ausbildungsganges dringend gefordert.


Die Ausbildung wird in enger Abstimmung zwischen UKSH Akademie und dem neu geschaffenen Ausbildungsmanagement am UKSH organisiert. Durch feste Ansprechpersonen in Theorie und Praxis wird Kontinuität in der begleitenden Lernentwicklung der Auszubildenden über die gesamte Ausbildungszeit gewährleistet. Darüber hinaus erhalten die Auszubildenden eine attraktive Ausbildungsvergütung. Diese liegt im ersten Ausbildungsjahr bereits bei über 1.200 Euro und staffelt sich nach Ausbildungsjahren


Für Rückfragen von Journalistinnen und Journalisten steht zur Verfügung:


UKSH Akademie, Campus Kiel

Gabriele Becker-Jensen

Tel.: 0431 500-92100

Mail: Gabriele.Becker-Jensen@uksh.de



Quelle: Pressemitteilung Krankenhaus




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