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Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken und Finanzministerin Monika Heinold besichtigen Neubau

[Mitglieder-Bericht 039/2023 - Großhansdorf, 1. September 2023]

 

Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken und Finanzministerin Monika Heinold besichtigen Neubau (Bild: LungenClinic Grosshansdorf)
Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken und Finanzministerin Monika Heinold besichtigen Neubau (Bild: LungenClinic Grosshansdorf)

Nicht erst während der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, wie wichtig eine gute ärztliche Versorgung von Lungenerkrankten ist. Um die Strukturen in der Versorgung in Schleswig-Holstein für die Zukunft bestmöglich aufzustellen und die Kapazitäten zu erweitern, investieren das Land Schleswig-Holstein und die Kommunen jeweils zur Hälfte insgesamt rund 80 Millionen Euro aus dem Infrastrukturprogramm IMPULS in den Um- und Neubau der LungenClinic Grosshansdorf.


Diese anerkannte Fachklinik ist auf die Versorgung von Erkrankungen der Lunge, des Brustkorbes und der Atemwege sowie Tuberkulose-Patient:innen spezialisiert. Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken und Finanzministerin Monika Heinold haben sich am Freitag, 1. September, bei einem gemeinsamen Rundgang mit der kaufmännischen Geschäftsführerin der Klinik, Susanne Quante, und dem Medizinischen Geschäftsführer Prof. Dr. Klaus F. Rabe über den Stand des Neubaus informiert.


Finanzministerin Monika Heinold betonte bei ihrem Besuch: „IMPULS bewegt das Land, und ist auch für die gute und zukunftsorientierte Gesundheitsversorgung in Schleswig-Holstein ein wichtiger Baustein. Das Sondervermögen IMPULS macht es möglich, große und wichtige Infrastrukturprojekte planbar und verlässlich zu fördern. Der Neubau an der LungenClinic Grosshansdorf zeigt, wie wir als Land auch in Krisenzeiten in Sanierung und Modernisierung investieren können.“


Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken sagte: „Die LungenClinic Grosshansdorf hat eine grundlegende Bedeutung für die Versorgung in unserem Bundesland. Denn hier werden täglich Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichen Lungenerkrankungen behandelt. Die Klinik hat eine über Jahrzehnte gewachsene Expertise und beteiligt sich an internationalen Forschungsprojekten. Eine solch fundamental wichtige medizinische Einrichtung benötigt sehr gute Strukturen, damit sie ihre besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten auch in Zukunft nutzen und ausschöpfen kann. Deshalb fördern wir dieses Projekt, das dazu beitragen wird, eine qualitativ hochwertige Versorgung für die Patientinnen und Patienten sicherzustellen und weiter zu verbessern.“


Der Neubau soll dazu beitragen, medizinisch-prozessuale Vorgänge zu optimieren. Neue Anforderungen im Versorgungsauftrag wie eine weitere Erhöhung der Intensivkapazitäten oder der Ausbau der Infektionsstation können flexibel umgesetzt werden. Auch sind bei der Entscheidung zum Neubau brandschutztechnische, wirtschaftliche und Nachhaltigkeits-aspekte berücksichtigt worden. Der Umbau wiederum verbindet das neue Bettenhaus mit bestehenbleibenden Gebäudeteilen und sorgt somit für funktionierende Übergänge. Der Rückbau der Bestandsgebäude wurde im Februar 2022 gestartet, während mit dem Ersatzneubau Bettenhaus im Juli 2022 begonnen wurde. Die Fertigstellung der Gesamtbaumaßnahme ist für Ende 2025 geplant.


„Unter den aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen im Gesundheitswesen und der angespannten Situation in der Baubranche ist der Neubau eine enorme Herausforderung“, merkte Susanne Quante an. Die kaufmännische Geschäftsführerin der LungenClinic machte aber auch deutlich, dass bereits ein Blick aus dem Fenster den Mitarbeitenden der LungenClinic schon jetzt einen Eindruck davon vermittle, dass sich die Mühe lohne. Die in einem Gebäude von 1958 betriebene Fachklinik, die Lungenzentrum, Lungenkrebszentrum, Weaningzentrum und Exzellenzzentrum für Thoraxchirurgie ist, erhalte nun endlich einen wirklich ansprechenden, modernen Neubau. „Da die Behandlung von Lungenerkrankungen immer mehr auf die Patient:innen individuell zugeschnitten wird, bedarf es auch eines Umfelds, das den auf aktuellen Forschungsergebnissen basierenden Ansprüchen gerecht wird“, ergänzte Prof. Dr. Rabe, der Ärztliche Direktor der LungenClinic. Bei dem Rundgang über die Baustelle verdeutlichte Susanne Quante den Ministerinnen, wie auch durch kürzere Wege und effizientere Strukturen auf den Stationen die Attraktivität der Arbeitsplätze in der LungenClinic gesteigert wird, um so auch mehr junge Fachkräfte für die Zukunft des Standortes gewinnen zu können.


Als bislang einziges Krankenhaus in Schleswig-Holstein erfüllt die Klinik die Qualitätsanforderungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) an ein Lungenzentrum und übernimmt in diesem Zusammenhang besondere Aufgaben im Bereich der Versorgung schwer lungenerkrankter Menschen. Seit dem 1. Januar 2021 fungiert die LungenClinic Grosshansdorf auch als Spezialversorger im Rahmen des G-BA Notfallstufenkonzeptes. Zudem wurde sie mit dem Zertifikat „Lungenkrebszentrum“ der Deutschen Krebsgesellschaft ausgezeichnet.


Quelle: Pressemitteilung Krankenhaus




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