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Therapieberufe gewinnen an Bedeutung

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[Mitglieder-Bericht 068/2026, Bad Segeberg, Montag, 11.05.2026]


Therapie wird immer wichtiger (Bild: Segeberger Kliniken)
Therapie wird immer wichtiger (Bild: Segeberger Kliniken)


Warum Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie immer wichtiger werden


Die Anforderungen an das Gesundheitssystem verändern sich rasant und mit ihnen wächst die Bedeutung therapeutischer Gesundheitsberufe. Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie übernehmen heute eine zentrale Rolle in der Behandlung, Rehabilitation und Prävention von Erkrankungen.


Steigender Bedarf durch gesellschaftliche Entwicklungen


Gesellschaftliche Entwicklungen wie der demografische Wandel und die Zunahme chronischer und neurologischer Erkrankungen führen zu einem deutlich steigenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften. So wird allein aufgrund der alternden Bevölkerung mit einer zunehmenden Zahl von Patientinnen und Patienten gerechnet, die therapeutische Unterstützung benötigen.


Therapie als zentraler Bestandteil moderner Medizin


Wir erleben derzeit einen tiefgreifenden Wandel in den Gesundheitsberufen. Therapieberufe sind längst nicht mehr nur ein ergänzender Bestandteil der Versorgung, sondern ein zentraler Baustein moderner Medizin“, erklärt Dr. Florian Schubert, Bereichsleiter Personal der Segeberger Klinikengruppe. „Der steigende Bedarf an qualifizierten Therapeutinnen und Therapeuten ist deutlich spürbar, gleichzeitig eröffnen sich für junge Menschen hervorragende berufliche Perspektiven.


Therapeutische Fachkräfte begleiten Patientinnen und Patienten oft über längere Zeiträume und leisten einen entscheidenden Beitrag zur Wiederherstellung von Selbstständigkeit, Mobilität und Lebensqualität.


Bedeutung für die neurologische Versorgung


Besonders in der neurologischen Rehabilitation, etwa nach Schlaganfällen oder bei chronischen Erkrankungen, ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit heute unverzichtbar.


Gerade in der Neurologie sehen wir, wie wichtig gut ausgebildete Therapeutinnen und Therapeuten für den Behandlungserfolg sind“, betont Prof. Dr. med. Björn Hauptmann, Klinikdirektor und Chefarzt des Neurologischen Zentrums der Segeberger Kliniken. „Viele Erkrankungen erfordern eine langfristige und individuell abgestimmte Therapie. Ohne Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie wäre eine nachhaltige Rehabilitation in vielen Fällen nicht möglich.


Ausbildung als Schlüssel zur Zukunftssicherung


Parallel zur steigenden Nachfrage verschärft sich in vielen Bereichen der Fachkräftemangel. Um die Versorgung langfristig sicherzustellen, gewinnen moderne Ausbildungsstrukturen zunehmend an Bedeutung.


Eine hochwertige Ausbildung ist der Schlüssel, um den zukünftigen Herausforderungen im Gesundheitswesen zu begegnen“, so Dr. Florian Schubert. „Wir müssen junge Menschen früh für diese wichtigen Berufe begeistern und ihnen attraktive Perspektiven bieten.“ Praxisnahe Ausbildungskonzepte, interdisziplinäre Zusammenarbeit und akademische Entwicklungsmöglichkeiten gelten dabei als wichtige Faktoren, um die Qualität der Versorgung nachhaltig zu sichern.


Ausbau von Ausbildungsstrukturen


Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen werden bundesweit neue Ausbildungsangebote und Bildungsstrukturen im Bereich der Therapieberufe aufgebaut und erweitert.


Auch die Segeberger Kliniken entwickeln ihre Ausbildungsangebote von über 20 Ausbildungsberufen weiter und schaffen mit dem Norddeutschen Zentrum für Therapie und Gesundheitsberufe (NZT) einen zusätzlichen Standort für die Qualifizierung therapeutischer Fachkräfte. Ziel ist es, die Ausbildungskapazitäten auszubauen und die Verzahnung von Theorie und Praxis weiter zu stärken.


Mit direkter Anbindung an die Segeberger Kliniken werden jährlich insgesamt 75 Auszubildende in den Bereichen Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie praxisnah und interdisziplinär ausgebildet.


Quelle: Pressemitteilung Krankenhaus


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