top of page

Schüler leiten eine Pflegeeinheit: Ausbildungsprojekt erfolgreich abgeschlossen

  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

[Mitglieder-Bericht 045/2026, Lübeck, Montag, 23.03.2026]


Die Auszubildenden des Kurses K2023 H gemeinsam mit Projektleiterin Stephanie Hatting sowie Vertretern der Station, Praxisanleitung und Pflegefachschule nach sechs erfolgreichen Wochen auf der Ausbildungsstation an den Sana Kliniken Lübeck (Assistenzärztin) (Bild: Sana Kliniken Lübeck)*
Die Auszubildenden des Kurses K2023 H gemeinsam mit Projektleiterin Stephanie Hatting sowie Vertretern der Station, Praxisanleitung und Pflegefachschule nach sechs erfolgreichen Wochen auf der Ausbildungsstation an den Sana Kliniken Lübeck (Assistenzärztin) (Bild: Sana Kliniken Lübeck)*

Zum zweiten Mal haben Pflegeauszubildende der Sana Kliniken Lübeck im Projekt „Schüler leiten eine Pflegeeinheit“ für mehrere Wochen Verantwortung auf einer Station übernommen. Für den Kurs K2023 H wurde die Ausbildungsstation zu einer intensiven und wertvollen Vorbereitung auf den späteren Berufsalltag als examinierte Pflegefachkraft.


Sechs Wochen Verantwortung, Teamarbeit und intensive Praxiserfahrung liegen hinter den Auszubildenden des Kurses K2023 H: Auf der pneumologisch/internistischen Station 33, übernahmen sie im Rahmen des Projekts „Schüler leiten eine Pflegeeinheit“ weitgehend eigenständig die Organisation und Pflege einer Station – eng begleitet vom Stationsteam, der Praxisanleiterin Victoria Schneider sowie der Projektleiterin Stephanie Hatting. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr wurde das Projekt nun bereits zum zweiten Mal durchgeführt und hat sich erneut als großer Gewinn für die Pflegeausbildung erwiesen.


Verantwortung übernehmen und über sich hinauswachsen

Was sich für viele der Auszubildenden im Vorfeld noch abstrakt anhörte, wurde mit dem Start des Projekts schnell zur gelebten Praxis: Dienstpläne erstellen, Abläufe koordinieren, Verantwortung für eine Patientengruppe übernehmen und als Ansprechpartner für das interdisziplinäre Team zur Verfügung stehen. Dabei konnten die angehenden Pflegefachkräfte nicht nur ihre pflegerischen Fähigkeiten weiterentwickeln, sondern auch ihren organisatorischen Blick auf eine Station schärfen. Sie erlebten hautnah, wie komplexe Abläufe geplant und gesteuert werden und welche Rolle Kommunikation, Teamarbeit und Organisation im Stationsalltag spielen.


Wertschätzung von allen Seiten

Trotz der Herausforderungen eines solchen Projekts blicken die Beteiligten sehr positiv auf die vergangenen Wochen zurück. Die Auszubildenden fühlten sich während der gesamten Zeit vom Stammteam der Station ebenso wie von den Ärztinnen und Ärzten sowie von Patientinnen, Patienten und deren Angehörigen gesehen und wertgeschätzt. Gerade diese Wertschätzung habe den jungen Menschen viel Selbstvertrauen gegeben und sie darin bestärkt, Verantwortung zu übernehmen und sich weiterzuentwickeln, wie Praxisanleiterin Victoria Schneider berichtet.


Persönliche Entwicklung im Fokus

Projektleiterin Stephanie Hatting zieht ein sehr positives Fazit: „Mich beeindruckt immer wieder, welche Entwicklung die jungen Menschen in diesen sechs Wochen machen. Sie wachsen sichtbar in ihre Rollen hinein, übernehmen Verantwortung und unterstützen sich gegenseitig als Team. Diese Erfahrung gibt den Auszubildenden viel Selbstvertrauen und ist eine hervorragende Vorbereitung auf ihre Zeit als examinierte Pflegefachkräfte.


Wertvolle Vorbereitung auf das Berufsleben

Die Ausbildungsstation bietet den Auszubildenden eine realistische und zugleich geschützte Lernumgebung, in der sie ihr Wissen aus Theorie und Praxis anwenden, Verantwortung übernehmen und ihre Kompetenzen weiterentwickeln können. Damit stellt das Projekt eine besonders praxisnahe Vorbereitung auf den Start ins Berufsleben dar. Die intensive Erfahrung stärkt nicht nur fachliche Fähigkeiten, sondern auch Selbstständigkeit, Organisationstalent und Teamgeist – wichtige Voraussetzungen für die Arbeit als Pflegefachkraft.


Dank an alle Beteiligten

Ein besonderer Dank gilt allen Mitarbeitenden, die dieses Projekt möglich gemacht und die Auszubildenden während der sechs Wochen begleitet haben. Insbesondere das Team der Station 33 hat mit großem Engagement dazu beigetragen, dass die Ausbildungsstation erneut zu einer so wertvollen und lehrreichen Erfahrung werden konnte.


Quelle: Pressemitteilung Krankenhaus


bottom of page