Deutsche Krankenhausgesellschaft stellt ihre Positionen zur Organspende vor
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[DKG - Berlin, Donnerstag, 12.03.2026]
DKG zu neuer Publikation
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat ihre Positionen zur Organspende in einem neuen Papier veröffentlicht. Der Verband möchte Bedingungen schaffen, die mehr Menschen zur Organspende bewegen und so die Situation derjenigen verbessern, die zu oft noch vergeblich auf ein Spenderorgan warten. Ziel ist eine „Kultur der Organspende“. Sinnvolle Informationskampagnen sind ebenso notwendig wie eine breite gesellschaftliche Debatte, bei der auch schwierige Fragen angesprochen werden. Jede Entscheidung, ob für oder gegen eine Organspende, muss rechtssicher und ohne Barrieren dokumentierbar sein.
„In Deutschland warten noch immer viele Menschen auf ein Spenderorgan. Wir müssen daher ein Klima schaffen, das mehr Menschen dazu bewegt, ihren Willen zur Organspende zu erklären. Das wird nur über breite gesellschaftliche und politische Debatten, über mehr Vertrauen und mehr Information gelingen. Motive für oder wider Organspende können vielfältig sein, haben oftmals ethische oder weltanschauliche Hintergründe, basieren aber häufig auch auf Fehlinformationen. Krankenhäuser nehmen eine Schlüsselstellung dabei ein, Organspenderinnen und -spendern zu erkennen, und müssen daher gut ausgestattet sein. Wir benötigen ebenso breite gesellschaftliche Debatten, die auf Respekt aber auch klaren Informationen und Aufklärung beruhen. Diese Diskussion wird bestimmen, wie die Organspende gesetzlich geregelt ist und ob es gelingt, die Situation für die betroffenen Patientinnen und Patienten zu verbessern“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der DKG Dr. Gerald Gaß.
Positionspapier
Quelle: Deutsche Krankenhausgesellschaft e. V.


