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„Beeindruckende Erfolgsbilanz“ sichert Lungenforschung

[Mitglieder-Bericht 004/2023 - Großhansdorf, 1. Februar 2023]

 


Dr. Mustafa Abdo (links) bespricht mit Study Nurse Regine Wieland die  Ergebnisse eines Lungenfunktionstests (Bild: LungenClinic Grosshansdorf GmbH)
Dr. Mustafa Abdo (links) bespricht mit Study Nurse Regine Wieland die Ergebnisse eines Lungenfunktionstests (Bild: LungenClinic Grosshansdorf GmbH)

„Es ist mir eine große Freude und Ehre, mit der LungenClinic Teil dieser exzellenten Gemeinschaftsleistung zu sein. Das Lob für das bisher seit Gründung des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) Erreichte, aber auch für unser Zukunftskonzept macht uns als DZL-Standort Airway Research Center North (ARCN) stolz“, erläutert Prof. Dr. Klaus F. Rabe.


Der Ärztliche Direktor der LungenClinic ist zugleich Standortdirektor des ARCN, zu dem neben der LungenClinic auch die Universität zu Lübeck, die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und das Forschungszentrum Borstel gehören. Assoziierte Partner des ARCN sind das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) – Campus Lübeck und Campus Kiel – sowie das Pneumologische Forschungsinstitut an der LungenClinic. Der aus internationalen Expert:innen bestehende Wissenschaftliche Beirat hat dem DZL im Rahmen seiner Evaluierung eine „beeindruckende Erfolgsbilanz“ attestiert und das Zukunftskonzept für die Jahre 2024 bis 2027 als „exzellent“ bezeichnet. Zudem schrieb er der Politik von Bund und Ländern als Empfehlung ins Stammbuch, eine langfristige, institutionalisierte Struktur mit flexibler Mittelvergabe zu schaffen, um den kreativen Geist im DZL und dessen Beitrag zum gesellschaftlichen Wohl nachhaltig zu sichern.


Um den kreativen Geist im DZL und dessen Beitrag zum gesellschaftlichen Wohl nachhaltig zu sichern, bedarf es einer langfristigen, institutionalisierten Struktur mit flexibler Mittelvergabe


Das DZL will sich künftig verstärkt mit Querschnittsthemen befassen, die gleich mehrere Lungenkrankheiten betreffen, nämlich „Wechselwirkung zwischen Lunge und Umwelt“, „Mikrobiom/Metagenom“, „Einzelzell-Sequenzierung” sowie „Künstliche Intelligenz und Digitale Tools“. Zudem sollen die thematischen Plattformen Biobanking und Bildgebung sowie die DZL Academy zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses fortgeführt werden. Was für viele abstrakt klingt, ist aber die Basis für neue Behandlungsmethoden und Medikamente. „Daher weist die Erfolgsbilanz seit Gründung im Jahr 2011 rund 50 Patente und gut 3.000 klinische Studien aus, an denen Forschende des DZL mitgewirkt haben“, erklärt Dr. Jörn Bullwinkel, ARCN-Standortkoordinator. „Zudem haben wir allein in den hochrangigsten Fachmagazinen 1.400 Artikel publiziert. Die darin gewonnenen Erkenntnisse sind bereits in Leitlinien eingegangen oder dienen anderen Forschenden als Grundlage, um darauf aufzubauen und die Lungenforschung weiter voranzubringen. Gemeinsam sind wir als DZL stärker und können mehr für unsere Patient:innen bewirken.“



Prof. Dr. Klaus F. Rabe, Ärztlicher Direktor der LungenClinic, ist auch Direktor des norddeutschen DZL-Standorts Airway Research Center North (ARCN) (Bild: LungenClinic Grosshansdorf GmbH)
Prof. Dr. Klaus F. Rabe, Ärztlicher Direktor der LungenClinic, ist auch Direktor des norddeutschen DZL-Standorts Airway Research Center North (ARCN) (Bild: LungenClinic Grosshansdorf GmbH)


Ministerin Karin Prien: „Unter der Leitung von Prof. Dr. Rabe sorgen Ärztinnen und Ärzte hier nicht nur für Spitzenforschung auf einem sehr wichtigen Gebiet und helfen so ganz konkret erkrankten Menschen, sie tragen auch zur Stärkung des Wissenschafts- und Forschungsstandortes Schleswig-Holstein bei!“


Vor allem auch für die Patient:innen der LungenClinic ist die DZL-Mitgliedschaft des Krankenhauses von Vorteil. Durch die vielen Studien, die die LungenClinic durchführt, profitieren Studienteilnehmer:innen auch von der engmaschigeren Betreuung – und alle Patient:innen von dem umfangreichen Wissen des medizinischen Personals, das durch die Forschung immer auf dem neuesten Stand gehalten wird. „Die LungenClinic Grosshansdorf leistet mit ihrer hochwertigen Forschungsarbeit einen wertvollen Beitrag für eine innovative und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung in Schleswig-Holstein“, lobt Gesundheitsministerin Prof. Dr. Kerstin von der Decken die Arbeit des DZL am Standort in Großhansdorf. „Mein ausdrücklicher Dank gilt allen Beteiligten für das große Engagement im Interesse der Patientinnen und Patienten!“ Auch Forschungs- und Wissenschaftsministerin Karin Prien hebt die besondere Arbeit der LungenClinic Grosshansdorf hervor: „Unter der Leitung von Prof. Dr. Rabe sorgen Ärztinnen und Ärzte hier nicht nur für Spitzenforschung auf einem sehr wichtigen Gebiet und helfen so ganz konkret erkrankten Menschen, sie tragen auch zur Stärkung des Wissenschafts- und Forschungsstandortes Schleswig-Holstein bei!“



Quelle: Pressemitteilung Krankenhaus




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