Neue interdisziplinäre Lehrstation im Neurologischen Zentrum der Segeberger Kliniken eröffnet
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[Mitglieder-Bericht 081/2026, Bad Segeberg, Mittwoch, 03.06.2026]

Die Segeberger Kliniken setzen ein starkes Zeichen für die Ausbildung und Zusammenarbeit in den Gesundheitsberufen: Im Neurologischen Zentrum wurde jetzt eine neue interdisziplinäre Lehrstation eröffnet.
Hier arbeiten Auszubildende in der Pflege, Mitarbeitende in Anerkennung sowie ärztliche Kolleginnen und Kollegen im Rahmen ihres Onboardings eng zusammen und übernehmen unter fachlicher Anleitung eigenverantwortlich die Betreuung von Patientinnen und Patienten – ein wichtiger Schritt hin zu mehr Praxisnähe und Handlungssicherheit im Berufsalltag.
Interdisziplinär lernen und zusammenarbeiten
Die Lehrstation stellt bewusst das Zusammenspiel verschiedener Berufsgruppen in den Mittelpunkt. Pflege, Medizin und therapeutische Bereiche arbeiten hier Hand in Hand – ein Ansatz, der die Realität moderner Patientenversorgung widerspiegelt und gezielt fördert.
Für angehende Pflegefachkräfte bietet die Station die Möglichkeit, ihr theoretisches Wissen direkt im Klinikalltag anzuwenden und zu vertiefen. Gleichzeitig dient sie als strukturierte Einarbeitungsplattform für neue ärztliche Kolleginnen und Kollegen, die im Rahmen ihres Onboardings praxisnah in Abläufe, Teamstrukturen und Versorgungsprozesse eingeführt werden.
Begleitet werden alle Beteiligten von erfahrenen Praxisanleiterinnen und -anleitern sowie examiniertem Pflegepersonal und ärztlichen Mentorinnen und Mentoren. Ziel ist es, Handlungssicherheit zu stärken, interprofessionelle Kompetenzen auszubauen und ein gemeinsames Verständnis für eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung zu entwickeln.
„Mit der neuen interdisziplinären Lehrstation schaffen wir einen Raum, in dem Lernen und Arbeiten eng miteinander verzahnt sind und verschiedene Berufsgruppen gezielt zusammenwirken. Unsere Auszubildenden und neuen Kolleginnen und Kollegen können hier Verantwortung übernehmen und gleichzeitig jederzeit auf Unterstützung zurückgreifen. Besonders wichtig ist uns dabei ein interprofessioneller Ansatz sowie die gezielte Förderung und Begleitung von Mitarbeitenden mit Migrationshintergrund, um ihren individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden“, so Frau PD Dr. Annette Eva Maria Rogge, Oberärztin der Lehrstation im Neurologischen Zentrum der Segeberger Kliniken.
Auch aus medizinischer Sicht wird das Konzept begrüßt: „Gerade im Bereich der Neurologie sind eine engmaschige Beobachtung von Patientinnen und Patienten sowie ein fundiertes Verständnis für Krankheitsverläufe grundlegende Bestandteile moderner Patientenversorgung. Die interdisziplinäre Lehrstation bietet dafür optimale Voraussetzungen und ermöglicht eine intensive, praxisnahe Schulung – auch im Rahmen der strukturierten Einarbeitung neuer ärztlicher Kolleginnen und Kollegen“, betont Herr Prof. Dr. med. Björn Hauptmann, Klinikdirektor und Chefarzt der Neurologie.
„Mit dieser Station entsteht ein Umfeld, in dem therapeutische Teams von Anfang an gezielt unterstützt und aufgebaut werden können. Das Zusammenspiel von Ausbildung, Fachwissen und Internationalität wird künftig eine zentrale Rolle für uns spielen“, ergänzt Herr Oliver Kagerer, Pflegedirektor der Segeberger Kliniken.
Nachwuchsförderung und Integration neu gedacht
Die interdisziplinäre Lehrstation ist Teil der strategischen Weiterentwicklung der Segeberger Kliniken, dem Fachkräftemangel aktiv zu begegnen und die Qualität der Ausbildung sowie der Einarbeitung neuer Mitarbeitender kontinuierlich zu verbessern.
Mit der Verknüpfung von Ausbildung, Anerkennungsprozessen und ärztlichem Onboarding entsteht ein innovatives Konzept, das Qualifizierung, Integration und Teamarbeit gleichermaßen stärkt. Die Segeberger Kliniken engagieren sich in vielfältigen Projekten zur Nachwuchsförderung, von modernen Ausbildungsangeboten bis hin zu neuen, praxisnahen Lernformaten.
Mit der Eröffnung der Lehrstation im Neurologischen Zentrum unterstreichen die Segeberger Kliniken einmal mehr ihren Anspruch, ein attraktiver und zukunftsorientierter Ausbildungs- und Arbeitgeber in der Region zu sein.
Quelle: Pressemitteilung Krankenhaus



