Welt-Parkinson-Tag: Mehr Lebensqualität durch spezialisierte Komplexbehandlung
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[Mitglieder-Bericht 055/2026, Lübeck, Donnerstag, 09.04.2026]

Die Parkinsonkrankheit gehört zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen – und stellt Betroffene im Alltag vor große Herausforderungen. Anlässlich des Welt-Parkinson-Tages am 11. April machen die Sana Kliniken Lübeck auf moderne Behandlungsmöglichkeiten aufmerksam und zeigen, wie eine spezialisierte Parkinson-Komplexbehandlung die Lebensqualität deutlich verbessern kann.
Parkinson früh erkennen und gezielt behandeln
Rund 400.000 Menschen in Deutschland leben mit Parkinson – Tendenz steigend. Typische Symptome wie Bewegungsverlangsamung, Muskelsteifigkeit oder Gleichgewichtsstörungen entwickeln sich oft schleichend und beeinträchtigen zunehmend die Selbstständigkeit.
„Im Verlauf der Erkrankung kommt es häufig zu Phasen, in denen die bisherige Therapie nicht mehr ausreicht. Genau hier setzt die Parkinson-Komplexbehandlung an“, erklärt Dr. med. Jens Schaumberg, Chefarzt der Klinik für Neurologie an den Sana Kliniken Lübeck.
Komplex behandelt an den Sana Kliniken Lübeck
Die Parkinson-Komplexbehandlung ist ein speziell strukturiertes, stationäres Therapiekonzept über in der Regel zwei bis drei Wochen. Ziel ist es, die Behandlung individuell anzupassen und verschiedene Therapiebausteine optimal miteinander zu kombinieren. An den Sana Kliniken Lübeck kümmert sich ein interdisziplinäres Team aus Neurologinnen und Neurologen, Pflege sowie Physio-, Ergo- und Logotherapie, ergänzt durch Neuropsychologie und Sozialberatung um die Erkrankten, wie Birgit Massur, pflegerische Teamleitung erläutert: „Neben der gezielten Anpassung der Medikamente stehen vor allem aktivierende Therapien im Fokus – etwa zur Verbesserung von Beweglichkeit, Sprache, Schlucken und Alltagsfähigkeiten.“
Mehr Selbstständigkeit und Lebensqualität
„Unser Ziel ist es, Patientinnen und Patienten wieder mehr Sicherheit im Alltag zu geben und ihre Lebensqualität spürbar zu verbessern“, so Dr. med. Jennifer Kamischke. Valeria Sajin ergänzt: „Durch die intensive Betreuung und die enge Abstimmung im Team können Therapien gezielt angepasst und Fortschritte schnell umgesetzt werden.“ Für beide Oberärztinnen ist es wichtig zu betonen, dass auch begleitende Beschwerden wie Schluckstörungen, Stürze oder depressive Symptome dabei gezielt berücksichtigt werden.
Sensibilisierung und Unterstützung
Der Welt-Parkinson-Tag macht darauf aufmerksam, wie wichtig eine frühzeitige Diagnose und eine individuell abgestimmte Behandlung sind. Denn je besser die Therapie auf die persönliche Situation abgestimmt ist, desto länger können Selbstständigkeit und Lebensqualität erhalten bleiben.
Die Sana Kliniken Lübeck verstehen sich dabei als regionaler Ansprechpartner für Betroffene und ihre Angehörigen von der Diagnostik über die individuell angepasste Therapie bis hin zur Beratung zur weiteren Versorgung. Auch nach dem stationären Aufenthalt unterstützen die Teams dabei, die Behandlung nachhaltig im Alltag fortzuführen und passende Unterstützungsangebote zu finden.
Quelle: Pressemitteilung Krankenhaus



