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Prof. Mark Preuß übernimmt Leitung der Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Chirurgie am Campus Kiel

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[Mitglieder-Bericht 110/2026, Kiel, Dienstag, 01.09.2026]



Prof. Dr. Mark Preuß ist neuer Direktor der Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Chirurgie am Campus Kiel des UKSH. (Bild: privat)
Prof. Dr. Mark Preuß ist neuer Direktor der Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Chirurgie am Campus Kiel des UKSH. (Bild: privat)


Prof. Dr. Mark Preuß ist seit dem 1. September 2026 neuer Direktor der Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Chirurgie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) am Campus Kiel. Er folgt auf PD Dr. René Rusch und PD Dr. Grischa Hoffmann, die die Klinik kommissarisch geleitet haben.


Nach seinem Medizinstudium und der Promotion an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel absolvierte Mark Preuß die Facharztausbildung zum Allgemeinchirurgen und zum Gefäßchirurgen. Er habilitierte sich an der Universität zu Lübeck und erlangte zudem die Anerkennung als Fellow of the European Board of Vascular Surgery (FEBVS). Prof. Preuß war langjährig am UKSH in Kiel und Lübeck tätig. Weitere Stationen seiner beruflichen Laufbahn waren das Lubinus Clinicum Kiel und die School of Medicine der Stanford University/USA. Seit 2021 war er stellvertretender Direktor der Klinik für Gefäßmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.


Die klinischen Schwerpunkte von Prof. Preuß liegen in der komplexen Aortenchirurgie, der septischen Chirurgie und der Therapie vaskulärer Kompressionssyndrome. Er leitet die multizentrische TRIPAD-Studie zur Zelltherapie bei Patientinnen und Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK). Zudem gilt sein wissenschaftlicher Fokus der Entwicklung robotergestützter Navigationssysteme zur Durchführung endovaskulärer Prozeduren.


Am UKSH möchte Prof. Preuß das Universitäre Gefäßzentrum Nord am Campus Kiel in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit der Angiologie und der Interventionellen Radiologie weiter ausbauen, modernste Therapieverfahren mit höchster Versorgungsqualität verbinden und insbesondere die Übertragung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die klinische Anwendung stärken.


Quelle: Pressemitteilung Krankenhaus


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