Parlamentarischer Abend der KGSH -Kliniken ziehen Bilanz der Krankenhausreform

[KGSH-Pressemitteilung 003/2017 - Kiel, 20.02.2017]




Die im vergangenen Jahr mit dem Krankenhausstrukturgesetz beschlossene Reform hat die Lage der Kliniken im Norden bislang nicht nachhaltig verbessert. Dieses Fazit zog Dr. Jörn Klimant, Landrat des Kreises Dithmarschen und Vorsitzender der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein am Rande des Parlamentarischen Abends des Klinikverbandes. Hierzu  trafen sich am 20. Februar im Kieler Wissenschaftszentrum mehr als 100 Vertreter der Krankenhäuser und aus den Verbänden des Gesundheitswesens.

Der Gesetzgeber fordere mittlerweile eine Verbesserung der personellen Besetzung in den Kliniken. Diese werde auch von den Krankenhausträgern angestrebt, so Klimant. Die dafür notwendigen finanziellen Mittel stünden aber nicht im notwendigen Umfang zur Verfügung. Zu befürchten sei daher, daß statt wirklicher Verbesserungen unter dem Deckmantel von Qualitätsvorgaben nur mehr Bürokratie auf die Krankenhäuser zukäme.

Zudem sei das Land in der Pflicht, die notwendigen Krankenhausinvestitionen zu finanzieren. Es sei zwar anzuerkennen, daß das Land seine Fördermittel in den vergangenen Jahren erhöht hat. Dies sei aber auch dringend nötig, um den über viele Jahre aufgelaufenen Investitionsstau abbauen zu können.



Ulrike Petersen

Telefon  0 431 / 88 105 - 11 Telefax  0 431 / 88 105 - 15

Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein e.V. Feldstraße 75 - 24105 Kiel

  • YouTube

© 2020 by kgsh

(optimiert für die Breite 980 Pixel sowie Google Chrome und Microsoft Edge)