Klinikum Itzehoe setzt pinkes Zeichen für Brustkrebsprävention
[Mitglieder-Bericht 125/2026, Itzehoe, Freitag, 02.10.2026]

Schornstein des Klinikums leuchtet im Oktober in Pink – Aufklärung, Vorsorge und Solidarität im Mittelpunkt
Im Brustkrebspräventionsmonat Oktober, dem „Pinktober“, erstrahlt der Schornstein des Klinikums Itzehoe in den Abendstunden in Pink. Mit der Beleuchtung setzt das Klinikum für einen Monat ein weithin sichtbares Zeichen für die Bedeutung von Brustkrebsprävention, Früherkennung und Solidarität mit Betroffenen sowie ihren Angehörigen.
Pink steht weltweit für die Aufmerksamkeit rund um Brustkrebs und prägt auch den internationalen Brustkrebsmonat Oktober. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens daran; auch Männer können – deutlich seltener – betroffen sein. Entscheidend ist: Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto besser sind in vielen Fällen die Behandlungsmöglichkeiten und Heilungschancen.
„Mit der pinken Beleuchtung unseres Schornsteins möchten wir ein sichtbares Signal in die Region senden: Brustkrebs geht uns alle an. Vorsorge und Früherkennung können entscheidend sein. Deshalb möchten wir Frauen ermutigen, die angebotenen Untersuchungen wahrzunehmen und Veränderungen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen“, sagt Dr. Georg Hillebrandt, Ärztlicher Direktor des Klinikums Itzehoe. „Zugleich steht das Zeichen für unsere Solidarität mit allen Betroffenen und ihren Familien.“
Im Holsteinischen Brustzentrum am Klinikum Itzehoe erhalten Patientinnen und Patienten eine umfassende Betreuung von der zeitnahen Diagnostik über die Therapie bis zur Nachsorge. Das Angebot umfasst unter anderem Mammographie, Ultraschall und Magnetresonanztomographie. Speziell qualifizierte Breast Care Nurses begleiten Betroffene persönlich durch die verschiedenen Phasen der Behandlung. Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe ist Teil des zertifizierten Holsteinischen Brustzentrums.
„Die regelmäßige Mammographie ermöglicht die Chance der Früherkennung des Brustkrebses, der dann mit einer günstigen Prognose einhergeht“, betont Dr. med. Uwe Heilenkötter, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. „Wir möchten Frauen ermutigen, die jährlichen Vorsorgeuntersuchungen bei ihrer Frauenärztin oder ihrem Frauenarzt wahrzunehmen. Für Frauen zwischen 50 und 75 Jahren gehört dazu auch das Mammographie-Screening, zu dem gesetzlich Versicherte alle zwei Jahre eingeladen werden.“
Der Brustkrebsmonat Oktober sollen Wissen vermitteln, Berührungsängste abbauen und den Austausch über Prävention, Diagnose und Behandlung stärken. Die Farbe Pink steht dabei nicht nur für Aufmerksamkeit, sondern auch für Zusammenhalt, Unterstützung und Hoffnung.
Quelle: Pressemitteilung Krankenhaus



