Wichtige Investition gegen Fachkräftemangel in Kliniken - Ausbildungsfonds 2018 beschlossen

[KGSH-Pressemitteilung 005/2017 - Kiel, 29.12.2017]



Rund 64 Millionen Euro umfaßt der jetzt für das kommende Jahr beschlossene Ausbildungsfonds für die schleswig-holsteinischen Kliniken. Darauf haben sich die Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein (KGSH) und die Landesverbände der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung verständigt. Aufgebracht werden die Mittel durch einen einheitlichen Zuschlag in Höhe von 103,58 Euro je stationär behandeltem Patienten. Aus dem Fonds erhalten die ausbildenden Krankenhäuser Mittel für die Ausbildung in nichtärztlichen Gesundheitsberufen. Insgesamt handelt es sich um gut 3000 Ausbildungsplätze, davon mehr als 2500 in den Berufen der Krankenpflege.

Bernd Krämer, Geschäftsführer der KGSH erläutert, daß die Summe des Ausbildungsfonds gegenüber dem laufenden Jahr um 8,5 Prozent wachsen wird. Damit wird neben der Kostensteigerung für Lehrkräfte und höheren Ausbildungsvergütungen auch eine um rund 135 höhere Zahl an Ausbildungsplätzen in der Krankenpflege finanziert. "Vor dem Hintergrund des beginnenden Fachkräftemangels ist das gut angelegtes Geld", bewertet Krämer die Steigerung. Langfristiges Ziel der Kliniken müsse die Schaffung befriedigender Arbeitsbedingungen sein. "Damit uns die Berufsanfänger nicht wieder davon laufen, ist eine auskömmliche Finanzierung von Investitionen und Betriebskosten notwendig. Hier sind sowohl die Länder als auch die Krankenkassen gefragt", appelliert Krämer.



Ulrike Petersen

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