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Schön Klinik Gruppe plant Erhalt des medizinischen Angebots in Eckernförde

[Mitglieder-Bericht 021/2023 - Eckernförde/München, 05. Mai 2023]

 

imland-Klinik Eckernförde
imland-Klinik Eckernförde (Bild: imland gGmbH)

Vorbehaltlich der Genehmigung der Gläubigerversammlung und formalen Übernahme der Imland-Kliniken Rendsburg und Eckernförde zum 1. Juli 2023 befindet sich die Schön Klinik Gruppe aktuell in Gesprächen zum medizinischen Leistungsangebot an den Standorten. Die Schön Klinik Gruppe plädiert für den Fortbestand des orthopädisch-unfallchirurgischen und internistischen Angebots und einer Notfallversorgung am Standort in Eckernförde. Darüber informierte sie auch die Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein und das Gesundheitsministerium in einem gemeinsamen Gespräch.



Gemäß dem Sanierungskonzept, das bereits vor dem Kauf der Imland-Kliniken durch die Schön Klinik Gruppe im Rahmen des Schutzschirmverfahrens erarbeitet wurde, sollte u.a. der Fachbereich Orthopädie und Unfallchirurgie mit seinem Gelenkzentrum von Eckernförde nach Rendsburg verlagert werden. Nach gründlicher Analyse des Bereiches plädiert die Schön Klinik Gruppe für den Erhalt des Angebots in Eckernförde. Dies habe man auch in Gesprächen mit Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) und Ministerin Kerstin von der Decken (CDU) deutlich gemacht. „Der Fachbereich leistet eine wichtige Aufgabe bei der Aufrechterhaltung eines orthopädisch-unfallchirurgischen und internistischen Angebots in der Region, die auch als wachsender Bundeswehrstandort und als Urlaubsregion stark nachgefragt ist. Er ist zudem für den wirtschaftlichen Betrieb der gesamten Klinik unerlässlich“, erklärt Dr. Mate Ivančić, CEO der Schön Klinik Gruppe. „In dem konstruktiven und freundlichen Gespräch mit Ministerpräsident Günther und Gesundheitsministerin von der Decken haben wir unsere ersten Überlegungen zur Weiterentwicklung des Klinikstandortes dargelegt“, so Ivančić weiter. „In diesem Zusammenhang haben wir auch über die erforderlichen Schritte hinsichtlich der Aufrechterhaltung des Versorgungsauftrages gesprochen.“


Auch für die Zentrale Notaufnahme in Eckernförde, die nach den ursprünglichen Plänen zu einer vor allem ambulanten interdisziplinären Notaufnahme umgestaltet werden sollte, gebe es weiterführende Überlegungen. „Aus unserer Sicht kann in Eckernförde eine Zentrale Notaufnahme wirtschaftlich sinnvoll betrieben werden“, sagt Dr. Ivančić. Auch der Erhalt bzw. Ausbau der Geriatrie sei ein wichtiger Bestandteil der Planungen der Schön Klinik Gruppe für den Standort.


Hingegen gibt es weiterhin keine Pläne, die Geburtsstation in Eckernförde wieder in Betrieb zu nehmen. „Wir werden die Geburtsstation nicht wieder eröffnen“, stellte Dr. Ivančić klar. „Wenn ein Haus nicht mindestens 1000 Geburten pro Jahr durchführt, ist aus unserer Sicht keine qualitativ hochwertige und sichere Geburtshilfe möglich. Davon ist Eckernförde mit seinen 300 bis 400 Geburten weit entfernt“, so Dr. Ivančić.




Quelle: Pressemitteilung Krankenhaus




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