top of page

LungenClinic Grosshansdorf zum Weltlungenkrebstag:Früherkennung und neue Therapiewege entscheidend in Lungenkrebsbehandlung

  • 30. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

[Mitglieder-Bericht 100/2026, Großhansdorf, Donnerstag, 30.07.2026]




(1) Prof. Dr. Martin Reck, Chefarzt Onkologie, Leiter Lungenkrebszentrum, LungenClinic Grosshansdorf. (2) Prof. Dr. Martin Reck im Gespräch. (3) Patientengespräch in der thoraxonkologischen Ambulanz ASV. (Fotos: LungenClinic Grosshansdorf)


Anlässlich des Internationalen Weltlungenkrebstages, am 1. August, betonen die Expert:innen der LungenClinic Grosshansdorf, welche entscheidenden Entwicklungen sich in Punkto Früherkennung und Therapie im Kampf gegen Lungenkrebs in den letzten Jahren ergeben haben. Neue, teils auch kombinierte Therapieansätze, wie die Immuntherapie, schenken Betroffenen wertvolle und gute Lebenszeit. Mit der bundesweiten Einführung eines durch die gesetzlichen Krankenkassen anerkannten Lungenkrebsscreenings zur Früherkennung im April 2026 wurde zudem ein weiterer Meilenstein genommen, der eine echte Chance auf eine Verbesserung der Prognose der Krankheit Lungenkrebs bietet.


Lungenkrebs wird in vielen Fällen leider immer noch erst im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert, da sich typische Symptome erst spät zeigen. Oft sind bereits Metastasen ausgebildet mit Befall anderer Organe. In dieser nicht heilbaren Situation ist der Anspruch an die Therapie groß, Patient:innen eine möglichst lange Zeit mit guter Lebensqualität zu schenken und die Erkrankung in einen „chronischen“ Zustand zu führen. „Gerade auf dem Gebiet der Immuntherapie, mit der das köpereigene Immunsystem soweit mobilisiert wird, dass es Krebszellen von allein bekämpft, und der zielgerichteten Therapie anhand von Genmutation, wurden in den letzten zehn Jahren überwältigende Fortschritte erzielt, die für unsere Patient:innen wertvolle Lebenszeit bedeuten“, erklärt Prof. Dr. Martin Reck, Chefarzt der Onkologie in der LungenClinic Grosshansdorf.


Ein weiterer sehr wichtiger Schritt zur Verbesserung der Prognose Lungenkrebs ist die Etablierung der strukturierten Früherkennung mittels Niedrigdosis Computertomographien. Nachdem jahrelange und umfassende Forschungen unter anderem durch die HANSE-Studie, an der die LungenClinic maßgeblich beteiligt war, die Wirksamkeit des Lungenkrebs Screenings belegt haben, wurde erfreulicherweise im April 2026 das Lungenkrebsscreening auch in Deutschland eingeführt. Das von Seiten des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) und den gesetzlichen Krankenkassen anerkannte Screening richtet sich an Menschen ab 50, die über einen sehr langen Zeitraum stark geraucht haben. Prof. Reck, als Experte von internationalem Renommee, hat an dieser initialen sog. HANSE-Studie maßgeblich mitgearbeitet: „Die erfolgreiche Studie hat den Stellenwert eines präventiven Lungenkrebs-Screenings in Deutschland deutlich gestärkt. Sie wird gerade in einem nächsten Zyklus fortgeführt und untersucht weitere wichtige Fragen im Zusammenhang mit den Kriterien für ein Screening.


Aber auch das Screening selbst ist für das Lungenkrebszentrum von großer Bedeutung. Der Leiter des Zentrums Reck beschreibt dies genauer: „Wir als LungenClinic nehmen die Screening-Thematik sehr ernst und arbeiten hier eng mit unserem Partner, der Radiologischen Allianz, zusammen. Unser Ziel als zertifiziertes Zentrum ist es, das gesamte Spektrum einer fundierten und qualitativ hochwertigen Früherkennung in Befund und Diagnostik abbilden zu können.


Jährlich erkranken weltweit rund 2,3 Millionen Menschen neu an Lungenkrebs, und ca. 1,8 Millionen Menschen versterben daran. In Deutschland melden die Krebsregister aktuell rund 57.000 neue Lungenkrebsfälle pro Jahr, wovon nur etwa 21 Prozent der Frauen und etwa 15 Prozent der Männer die darauffolgenden fünf Jahre überleben.


Ziel des Weltlungenkrebstages ist die Aufklärung der Risiken für eine Lungenkrebserkrankung, Früherkennungsmöglichkeiten und Therapiewege, um die Überlebenschancen zu verbessern.


Quelle: Pressemitteilung Krankenhaus


bottom of page