Erfolgreiche Rezertifizierung der Chest Pain Unit im Herz- und Gefäßzentrum der Segeberger Kliniken

[Mitglieder-Bericht 027/2021 - Kiel, Mittwoch, 8. Dezember 2021

 


Dr. Merten, Leitende Oberärztin sowie Professor Richardt, Chefarzt der Kardiologie (Bild: Segeberger Kliniken)
Dr. Merten, Leitende Oberärztin sowie Professor Richardt, Chefarzt der Kardiologie (Bild: Segeberger Kliniken)

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Deutschland. Im vergangenen Jahr sind bundesweit rund 338.000 Menschen mit entsprechender Diagnose verstorben – das ist mehr als ein Drittel aller in Deutschland gezählten Todesfälle. Viele dieser Patienten könnten bei rechtzeitiger Behandlung gerettet werden.


Im Herz- und Gefäßzentrum der Segeberger Kliniken gibt es dafür eine sogenannte Chest Pain Unit (CPU) als Anlaufstelle für Menschen mit akuten, unklaren Brustschmerzen. Seit 2013 ist diese offiziell von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK) zertifiziert und nun zum zweiten Mal rezertifiziert worden. „Bei uns auf der Station kann die Ursache der Schmerzen schnell abgeklärt und behandelt werden – und das 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr“, versichert Dr. med. Constanze Merten, Oberärztin der Kardiologie und ärztliche Leitung der Chest Pain Unit.


Die Kriterien der DGK zur Zertifizierung einer Brustschmerzeinheit sind streng, reichen von räumlichen und technischen Voraussetzungen bis zur Qualität und Schnelligkeit diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen. Die Segeberger Kliniken haben alle Anforderungen ohne Beanstandung erfüllt und sind bei Herz-Kreislauf-Problemen somit weiterhin die zentrale Anlaufstelle in der Region. „Wir sind stolz auf das Siegel der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, das ein Zeichen für den hohen Qualitätsstandard unserer Patientenversorgung ist“, so Prof. Dr. med. Gert Richardt, Chefarzt der Kardiologie und Angiologie am Herz- und Gefäßzentrum.


Um in Zeiten der Pandemie mehr Sicherheit für die Patienten zu schaffen und das Infektionsrisiko zu minimieren, ist die Station im letzten Jahr umgezogen. Jeder Patient liegt in einem Einzelzimmer, in dem er im Falle eines positiven Testergebnisses problemlos isoliert werden kann. Über eine zentrale, kontinuierliche Monitorüberwachung können Ärzte und Pflegepersonal alle Patienten gleichzeitig überwachen und im Bedarfsfall ohne jegliche Verzögerung Maßnahmen ergreifen. „Die Pandemie hat keinen Einfluss auf die Qualität unserer medizinischen Versorgung. Wir garantieren den Patienten neben dem notwendigen Infektionsschutz weiterhin die gewohnte, hochwertige Behandlung ihrer Herzerkrankung“, verspricht der Chefarzt.



Quelle: Pressemitteilung Krankenhaus