Dienstzeit nach Wunsch für Pflegemitarbeiter*innen – Springer-Pool im SEK Eutin

[Mitglieder-Bericht 001/2022 - Eutin, Mittwoch, 19. Januar 2022

 


Anja Kiesewetter, Pflegedirektorin Angela Ahrens und Dörte Bahr (Bild: Sankt Elisabeth Krankenhaus Eutin GmbH)
Anja Kiesewetter, Pflegedirektorin Angela Ahrens und Dörte Bahr (Bild: Sankt Elisabeth Krankenhaus Eutin GmbH)

„Ich arbeite einfach super gern in diesem Beruf, nur muss ich als Mutter eben auch einen festen Tagesrhythmus planen können“, sagt Anja Kiesewetter. Die 34-Jährige ist seit November 2021 als festangestellte Pflegefachkraft im so genannten Springer-Pool am Sankt Elisabeth Krankenhaus Eutin (SEK Eutin) tätig und arbeitet nach einer von ihr selbst bestimmten, verlässlichen Jahresplanung.


„Durch den Springer-Pool können wir examinierte Pflegefachkräfte, die aufgrund ihrer persönlichen Lebenssituation vielleicht nicht oder nur begrenzt in der Lage wären ihren Beruf auszuüben, eine sichere und an ihre individuellen Bedürfnisse angepasste Job-Perspektive bieten. Und wir als Arbeitgeber profitieren natürlich von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die wir zu verlässlichen Dienstplanzeiten, aber flexibel auf unterschiedlichen Stationen einsetzen können“, erläutert Pflegedirektorin Angela Ahrens das Konzept. Auf Ihre Initiative hin wurde der Springer-Pool am Eli gegründet – und sucht durchaus noch weitere Verstärkung.

„Eine wesentliche Voraussetzung ist, dass man bereit ist in unterschiedlichen Pflegeteams zu arbeiten, immer dort, wo eben gerade eine Pflegefachkraft gebraucht wird“, sagt Dörte Bahr. Für sie persönlich sei das vollkommen in Ordnung für die im Gegenzug vorhandene Planungssicherheit ihrer Arbeitszeiten. „So kann ich mein Berufs- und Privatleben optimal aufeinander abstimmen, das reduziert unheimlich viel Stress.“


Und auch bei den Pflegeteams auf den Stationen kommt das Springer Pool-Konzept sehr gut an, weil langfristige Ausfälle, zum Beispiel durch Langzeiterkrankungen einzelner Kolleg*innen, durch die Pool-Mitarbeiter*innen kompensiert werden können.



Quelle: Pressemitteilung Krankenhaus