Bessere Bilder, weniger Strahlung und mehr Sicherheit für die Patienten

[Mitglieder-Bericht 020/2021 - Flensburg, Dienstag 14.09.2021

 


Tobias Blümel, Assistenzarzt in der DIAKO an der Angiographie-Anlage (Bild: Bauer)
Tobias Blümel, Assistenzarzt in der DIAKO an der Angiographie-Anlage (Bild: Bauer)

DIAKO Radiologie investiert eine halbe Millionen Euro in eine innovative hochmoderne Angiographie-Anlage

„Je besser und hochauflösender die Bildgebung ist, umso genauer ist unsere Diagnose und desto wirksamer ist die Therapie“, berichtet Prof. Dr. med. Stefan Müller-Hülsbeck, Chefarzt der DIAKO Radiologie. „Angiographie – das ist die Darstellung der Blutgefäße. Sie spielt eine große Rolle bei vielen lebensbedrohlichen Erkrankungen, etwa einem Schlaganfall, Herzinfarkt oder Blutungen im Bauchraum.


Mit dieser neuen Anlage ‚Artis Q‘ der Firma Siemens Healthineers können wir 3D-Bilder der Gefäße aller Körperregionen erstellen, haben eine noch höhere diagnostische Genauigkeit und damit Sicherheit bei minimalinvasiver Therapie. Gleichzeitig wird ein Umlagern der Patienten in andere Untersuchungsräume überflüssig, da die Anlage während einer OP auch detaillierte CT Bilder liefert. Das spart überlebenswichtige Zeit für die Patientinnen und Patienten.


Weitere Vorteile der neuen Angiographie-Anlage sind etwa spezielle lasergesteuerte Punktionsprogramme. Dies ermöglicht unter lokaler Betäubung schonend für den Patienten die präzise Entnahme von Gewebeproben. Weiterhin leistet die Anlage eine Strahlenreduktion von über 60 Prozent. Alles dies ist für die Sicherheit für Patienten sehr wesentlich“, freut sich Prof. Müller-Hülsbeck.


Die DIAKO-Radiologie führt im Schnitt jährlich 1.300 Eingriffe mit Angiographie-Bildgebung und gleichzeitiger minimalinvasiver Operation durch. Mit dieser Investition von rund einer halben Millionen Euro in die Hochtechnologie der Bildgebung bleibt das DIAKO Krankenhaus auf Universitätsniveau.



Quelle: Pressemitteilung Krankenhaus