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20 Jahre „Kieler Klinikcläune“ am UKSH: Heilen helfen durch Humor

[Mitglieder-Bericht 053/2023 - Kiel, 23. November 2023]

 

Zum Geburtstag kamen viele befreundete Clowns, unter ihnen auch Michael Christensen, den Begründer der Klinikclownsbewegung aus New York, und Laura Fernandez, welche die Clownsvisite nach Deutschland gebracht hat (Mitte) (Bild: UKSH)
Zum Geburtstag kamen viele befreundete Clowns, unter ihnen auch Michael Christensen, den Begründer der Klinikclownsbewegung aus New York, und Laura Fernandez, welche die Clownsvisite nach Deutschland gebracht hat (Mitte) (Bild: UKSH)

Ein runder Geburtstag gibt Anlass zum Feiern: Am Nikolaustag 2003 hatten die „Klinikcläune“ ihren ersten Auftritt auf der Kinder-Krebsstation am Campus Kiel des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH).


Der originelle Name wurde von einem kleinen Patienten kreiert und hat seitdem als Markenzeichen etabliert. Die Idee für die „Clownsvisiten“ am UKSH stammt von Harald Roos und wurde von Marten Freund, Inhaber des Delikatessen-Marktes Schlemmer-Freund, und Prof. em. Dr. Ulrich Stephani, dem damaligen Leiter der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin II, großzügig unterstützt. So begann eine einzigartige Reise, die seither zahlreiche Kinder und ihre Familien positiv beeinflusst hat.


„Herzlichen Glückwunsch an Dr. med. Wurst, Dr. Peppa, Dr. Tüdelüt und alle ehemaligen Clowns zu diesem freudigen Geburtstag! Ihr humorvoller Einsatz bringt nicht nur Lachen, sondern auch Trost in die Herzen unserer kleinen und großen Patientinnen und Patienten“, sagt Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender (CEO) des UKSH, „ein herzliches Dankeschön an die Cläune und ihre großzügigen Unterstützerinnen und Unterstützer für diese wertvolle Arbeit.“


Das Konzept der Klinikcläune, die ihre Doktortitel natürlich „humoris causa“, also spaßeshalber tragen, basiert auf der Überzeugung, dass Humor und Lachen einen positiven Einfluss auf das seelische und physische Wohlbefinden von Patientinnen und Patienten haben können. Dies wurde inzwischen durch zahlreiche Untersuchungen belegt. Inspiriert von der Arbeit des Arztes und Clowns Patch Adams in den USA entwickelten die Klinikcläune ein innovatives Konzept, das nicht nur den jungen Patientinnen und Patienten, sondern auch ihren Eltern und dem medizinischen Personal des UKSH zugutekommt.


Die Klinikcläune besuchen regelmäßig Kinderstationen des UKSH am Campus Kiel sowie auch Erwachsenen-Stationen. In weißen Kitteln und mit humorvollen Arztutensilien ausgestattet, spielen sie individuelle „Visiten“ nach, die auf die Bedürfnisse jedes Kindes oder Erwachsenen abgestimmt sind. Diese interaktiven Besuche tragen nicht nur zur Freude der kleinen Patientinnen und Patienten bei, sondern unterstützen auch die Eltern in herausfordernden Zeiten. Auch beim Krankenhauspersonal sorgen die Cläune oft für ein Lächeln und ergänzen mit ihrer zugewandten Art die pflegerische Arbeit.



Ein spezielles „Clownsmobil“, eine Seifenblasen versprühende Fahrrad-Rikscha, steht zur Verfügung, um Besucherinnen und Besucher oder Patientinnen und Patienten auf dem Klinikgelände zu leiten oder – wenn medizinisch unbedenklich – auch einmal zu transportieren (Bild: UKSH)
Ein spezielles „Clownsmobil“, eine Seifenblasen versprühende Fahrrad-Rikscha, steht zur Verfügung, um Besucherinnen und Besucher oder Patientinnen und Patienten auf dem Klinikgelände zu leiten oder – wenn medizinisch unbedenklich – auch einmal zu transportieren (Bild: UKSH)

Zusätzlich zu den Besuchen bieten die Klinikcläune Begleit- und Transportdienste an oder dienen als Lotsen auf dem Klinikcampus. Ein spezielles „Clownsmobil“, eine Seifenblasen versprühende Fahrrad-Rikscha, steht zur Verfügung, um Besucherinnen und Besucher oder Patientinnen und Patienten auf dem Klinikgelände zu leiten oder – wenn medizinisch unbedenklich – auch einmal zu transportieren.


Seit 2021 profitieren Kinder, die montags im Ambulanten Operationszentrum des UKSH operiert werden, von einem in Deutschland einzigartigen Projekt: Dr. med. Wurst begleitet die jungen Patientinnen und Patienten bis zum Einleiten der Narkose.


Die Arbeit der Clowns wird durch Spenden finanziert. Marten Freund gehört als Mit-Initiator zu den treusten Unterstützern der „Klinikcläune“. Seit Beginn konnte er über zahlreiche Aktivitäten, wie z.B. seine Schlemmer-Abende, bereits mehr als 150.000 Euro für die Klinkcläune erzielen.


Unterstützt wird das Projekt auch durch den UKSH Freunde- und Förderverein und seine Mitglieder und Spenderinnen und Spender. Der Verein hat eigens einen Spendenschlüssel für die Klinikcläune eingerichtet.


Informationen über die Spendenmöglichkeiten des Freunde- und Fördervereins gibt es unter www.uksh.de/gutestun


Für Rückfragen von Journalistinnen und Journalisten steht zur Verfügung:


Klinikclowns Kiel, Harald Roos

Tel.: 0179 5266791



Quelle: Pressemitteilung Krankenhaus




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