20-jähriges Jubiläum des Palliativ-Teams (SEK Eutin)

[Mitglieder-Bericht 019/2021 - Eutin, Freitag 10.09.2021

 


Kleine Auswahl an Rückmeldungen von Patient*innen und Angehörigen an das Palliativ-Team (Bild: SEK Eutin)
Kleine Auswahl an Rückmeldungen von Patient*innen und Angehörigen an das Palliativ-Team (Bild: SEK Eutin)

Mit einem Gottesdienst in der Kirche hat das multiprofessionelle Team der Palliativstation am Sankt Elisabeth Krankenhaus Eutin (SEK Eutin) am Donnerstag (9. September 2021) das 20. Jubiläum begangen. „Eine größere Feierlichkeit war unter den derzeitigen Bedingungen leider nicht umzusetzen, wir hoffen aber, dass wir spätestens zum Richtfest unseres neuen Klinik-Gebäudes Anfang 2022 auch wieder mit externen Gästen feiern können“, sagt Geschäftsführer Dirk Beutin.


Das Palliativzentrum am SEK Eutin ist mit 13 Betten die größte derartige Einrichtung in Schleswig-Holstein, mit der Inbetriebnahme des Klinik-Anbaus Ende kommenden Jahres wird die Bettenzahl noch erweitert. „Unser umfassendes Behandlungs- und Betreuungsangebot für schwerstkranke Patient*innen und ihre Angehörige ist schon heute einzigartig im Norden“, sagt Oberarzt Dr. Stephan Flader nicht ohne Stolz. Mehr als 30 stationäre und externe Mitarbeiter*innen aus unterschiedlichen Berufsgruppen (Arzt, Pflege,

Physio- und Ergo-Therapie, Psychologe, Seelsorge, Sozialdienst) und mit hochspezialisierten Qualifikationen (z.B. Palliative Care, Aroma-, Mal- oder Klangschalen-Therapie, Akupressur, Meridian- und Vokal-Therapie) umfasst das interdisziplinäre Palliativ-Team unter seiner Leitung – und natürlich zählen auch die Klinik Clowns zum Palliativ-Team.


Feierlicher Gottesdienst zum 20.  Jubiläum der Palliativstation
Feierlicher Gottesdienst zum 20. Jubiläum der Palliativstation

„Im Zusammenwirken dieser unterschiedlichen Professionen und Kompetenzen erreichen wir

für unsere Patient*innen eine individuell optimale und eben umfassende Behandlung, bei der wir auch die Familien und ihre Nöte nicht vergessen“, ergänzt Stationsleiterin Sanja Milic. Die Erfahrung der Mitarbeiter*innen sei in der Palliativ-Medizin das relevanteste Kriterium zur qualitativen Beurteilung der Patienten-Versorgung: Im interdisziplinären Team des SEK Eutin arbeiteten viele langjährige Kolleg*innen mit Herz und Fachverstand, betont Dr. Flader. Und die inspirierten wiederum junge Menschen, sich mit viel Enthusiasmus der Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Patient*innen zuzuwenden: Als Palliativzentrum werden am SEK Eutin Student*innen des UKSH (Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Lübeck) ausgebildet und auch Gesundheits- und Krankenpflegeschüler*innen sowie ehrenamtliche Hospiz-Helfer*innen erhalten hier eine qualitative Ausbildung.


„Viele Patient*innen und ihre Familien haben unserem Palliativ-Team über die letzten 20 Jahre immer wieder sehr positive Rückmeldungen gegeben und ihren Dank für die kompetente und gleichzeitig zugewandte, empathische Arbeit ausgesprochen – jetzt ist es Zeit, den Mitarbeiter*innen einmal Danke zu sagen“, sagt Wolfgang Sigmund, der, zusammen mit seiner Seelsorge-Kollegin Jutta Bilitewski durch den Mitarbeiter-Gottesdienst führte.



Quelle: Pressemitteilung Krankenhaus